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Was bei dieser Mehrheitübernahme (ich hatte mal was von 60% gehört – ist allerdings nicht offiziell!) interessant ist, abgesehen davon, dass Careerbuilder Talent Solutions Kunden zukünftig ihren eigenen Kandidatenpool semantisch analysieren und passende, bereits in der Datenbank verfügbare (!) Kandidaten aufspüren können, ist die Tatsache, dass Jobfeed in das System integriert wird.

Careerbuilder stellt sich zunehmend als SaaS Anbieter dar und auf, und Zahlen zu Arbeitsmarktgegebenheiten, -engpässen und Informationen zum regionalen Jobangebot, passen in die „Big Data“ Strategie des US-amerikanischen Flaggschiff aus dem Hause Gannett.

Careerbuilder gehört in das neu angelegte TEGNA Portfolio der Gannett Co. Inc zusammen mit der zweiten Cash-Cow Cars.com.

Und so nebenbei bemerkt: Mit dem Deal und den Arbeitsmarktdaten klingt der Schritt auch wie ein Angriff auf LinkedIn’s Economic Graph. Und weiter, ganz nebenbei erwähnt: Jobfeed funktioniert im Prinzip wie eine Jobsuchmaschine. Was läge hier näher, als auch demnächst das eigene Job-Angebot durch weitere, aggregierte Jobs aufzuwerten, um damit Mitbewerbern wie Monster, in Deutschland XING und wieder (ein Zufall?) LinkedIn, Paroli zu bieten?

Who knows.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus der offiziellen Pressemitteilung bei Careerbuilder:

CareerBuilder gibt heute bekannt Mehrheitsanteile von Textkernel, einer führenden Softwarefirma im Bereich der semantischen Recruiting-Technologie, erworben zu haben. Die Übernahme unterstützt CareerBuilders Entwicklung als HR Software Dienstleister und wird das globale Wachstum von Textkernel beschleunigen.

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