Seite auswählen

Auszug aus dem Interview bei ICR:

1. Hat Dich die Übernahme überrascht oder hast Du mit etwas ähnlichem gerechnet?

Eigentlich hat mich die Übernahme überrascht – damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Aber da ich kein Freund von Übernahme-Gerüchten und entsprechenden Vorhersagen bin, lehne ich mich eher etwas zurück und warte gelassen ab, bis wirklich etwas am Markt passiert.

Ein eher abschreckendes Beispiel im Übernahme-Hype lieferte Ex-CEO Sal Iannuzzi mit Monster Worldwide ab. Er ließ von Investment-Bankern das weltweit operierende Karriereportal durchleuchten, kündigte dann öffentlich an, Monster sei in Teilen oder als Gesamteinheit zu verkaufen – die kapitalkräftigen Interessenten mögen sich doch bitte in der Warteschlange einreihen.

HR-Blogger und Marktvisionäre überboten sich mit Vermutungen, am Ende des Tages entschied sich beispielweise der kapitalstarke japanische HR-Konzern Recruit Ltd. für den Kauf von Indeed.com, einer hochentwickelten Jobsuchmaschine und zeigte dem Übernahmekandidaten Monster die kalte Schulter. Der HR-Blogger denkt, der Investor lenkt.

2. Vielleicht für unsere Leser, die den Begriff Jobsuchmaschine nicht so gut kennen, könntest Du kurz erläutern wie eine Jobsuchmaschine funktioniert und was sie von einer Jobbörse unterscheidet?

Eine Jobsuchmaschine durchsucht das World Wide Web nach Stellenangeboten, die auf den Karriereseiten von Arbeitgebern oder anderen Jobportalen zu finden sind. Die Ergebnisse dieser Suche werden im Jobsuchmaschinen-Index gesammelt und können Online abgefragt werden.

Im Gegensatz zu allgemeinen Suchmaschinen wie z.B. Google, Bing usw. erkennen Jobsuchmaschinen anhand eines Algorithmus, ob eine bestimmte Webseite ein Stellenangebot enthält oder nicht. Nur Webseiten mit Stellenangeboten werden durch Jobsuchmaschinen indiziert.

Den ganzen Beitrag lesen – Link öffnet in neuem Fenster: http://www.competitiverecruiting.de/InterviewmitGerhardKenkWarumXingdieJobboersecomgekauft.html

aggregiert und kuratiert von Online-Recruiting.net