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Lücke erkannt – Idee gebannt: Rocket Internet’s Helpling nähert sich allmählich dem Riesen-Wachstumsmarkt Pflege. Zunächst mit Hilfe- und Informationsbereitstellung zu Haushaltshilfen.

Aber lasst uns das mal weiterspannen: Daraus lässt sich mittelfristig auch ein Portal zur Vermittlung von Pflegepersonal machen.

Mit Rockets internationalen Kontakten und immenser Reichweite ein interessanter Ausblick in den durch Fachkräftemangel geplagten Arbeitsmarkt.

Wobei eine Sache auch Rocket nicht lösen kann: die schlechte Bezahlung von Pflegepersonal und die herausfordernden Arbeitszeiten.

Hier ein Auszug aus dem Exklusivbericht auf Gründerszene:

Wer einen Angehörigen zuhause pflegt, hat Anspruch auf Unterstützung durch eine Haushaltshilfe. Das weiß fast keiner – Helpling will mit einem Infoportal aufklären.

Im Frühjahr übernahm die Rocket-Putzkräftevermittlung Helpling das Portal Familienhelfer aus dem oberbayerischen Landsberg am Lech – einerseits, um seine Position im süddeutschen Raum zu stärken; andererseits, um damit perspektivisch ein breiteres Produktportfolio zu erschließen. Denn Familienhelfer vermittelt neben Haushaltshilfen fürs Putzen, Reinigen, Kochen, Waschen und Bügeln außerdem Betreuung für Senioren, Gartenarbeiten, Babysitting oder Tierbetreuung.

Nun macht Helpling einen ersten Schritt in diese Richtung: Mit Unterstützung von Familienhelfer-Mitgründer Robert Auer setzt das Startup ein Infoportal und eine Beratungshotline für pflegende Angehörige auf. Helpling will dort vor allem über eine seit Januar bestehende Möglichkeit informieren: Pflegebedürftige können über das sogenannte Pflegestärkungsgesetz von der Pflegekasse Geld für eine Haushaltshilfe bekommen.

Bis zu 2.418 Euro im Jahr stehen dafür zur Verfügung, zusätzlich zum regulären Pflegegeld und Sachleistungen.

Helpling verspricht, anschließend die Abrechnung mit den Pflegekassen zu übernehmen – genehmigt die Kasse einen Antrag, kann der Pflegende telefonisch eine Haushaltshilfe von Helpling buchen. „Wir wollen mehr Menschen über die kostenlosen Hilfen informieren und es so einfach wie möglich machen, sie in Anspruch zu nehmen“, sagt Gründer Benedikt Franke. Laut Helpling nahmen im vergangenen Jahr nur sechs Prozent der anspruchsberechtigten Pflegebedürftigen die kostenlose Unterstützung überhaupt in Anspruch.

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